Die PSI-Theorie

Die Theorie der Persönlichkeits-System-Interaktionen (kurz: PSI-Theorie) von Julius Kuhl ist eine Meta-Theorie der Persönlichkeit. Sie integriert unterschiedliche persönlichkeitstheoretische Ansätze und vereint diese mit neuen Erkenntnissen der Neurowissenschaften und Persönlichkeitspsychologie. Die PSI-Diagnostik liefert heute tausenden Coaches und Psychotherapeuten Ansätze zur Arbeit mit ihren Klienten sowie für die Selbstentwicklung.

Die PSI-Theorie

Die Theorie der Persönlichkeits-System-Interaktionen (kurz: PSI-Theorie) von Julius Kuhl ist eine Meta-Theorie der Persönlichkeit. Sie integriert unterschiedliche persönlichkeitstheoretische Ansätze und vereint diese mit neuen Erkenntnissen der Neurowissenschaften und Persönlichkeitspsychologie. Die PSI-Diagnostik liefert heute tausenden Coaches und Psychotherapeuten Ansätze zur Arbeit mit ihren Klienten sowie für die Selbstentwicklung.

1983

Begründet

1999

Anwendung in der Praxis

2021

20+ Jahre Validierung

Inhalt

PSI erklärt

PSI bedeutet Persönlichkeits-System-Interaktion beziehungsweise Personality Systems Interaction.

Die PSI-Theorie wurde von Prof. Dr. Julius Kuhl als Meta-Theorie begründet, die vielfältige valide Ergebnisse aus der experimentellen Psychologie integriert (Kuhl, 2001) und durch die Erkenntnisse der modernen Neuropsychologie bestätigt wurde.

PSI eröffnet eine zusätzliche funktionsanalytische Perspektive (neben der persönlichen, empathischen), die unabhängig von den Inhalten des subjektiven Erlebens auf die Funktionen und Interaktionen der neuropsychischen Systeme blickt.

Funktionsanalyse bedeutet zu verstehen, wie die verschiedenen persönlichen Systeme mit den ihnen verbundenen Affekten und kognitiven Prozessen wechselseitig zusammenwirken. Aus diesem Verständnis lassen sich zusätzliche kreative Ideen für einen nachhaltigen Veränderungs- und Entwicklungsprozess ableiten. Diese Funktionen sind sogar bedeutsamer für den Änderungsprozess als störungsorientierte Diagnosen, denn Entwicklungsblockaden oder Störungen können vielfältige funktionelle Ursachen haben.

Einen guten Überblick über die unterschiedlichen Anwendungsfelder bietet Baumann et. al. (2017) „Why people do the things they do: Building on Julius Kuhl`s Contribution to Motivation and Volition Psychology“ Göttingen: Hogrefe. Abgehandelt werden die Bereiche Sportcoaching, Pädagogik, Bildung, Therapie, Beratung und Training und Personalführung.

PSI und Persönlichkeits­psychologie

Seit es die Psychologie als Wissenschaft gibt, haben sich viele Ansätze der Persönlichkeitspsychologie entwickelt, die vornehmlich aus dem Bereich der Psychotherapie entstanden sind. Sehr häufig bildet eine bestimmte Persönlichkeitstheorie ein ganz bestimmtes Menschenbild ab, z.B. das behavioristische, das kognitivistische, das psychoanalytische usw. Diese Menschenbilder beinhalten implizite Werthaltungen sowie Annahmen darüber, wie Entwicklungsprozesse unterstützt werden können, wie Veränderungsprozesse sich vollziehen und wie sich eine individuelle Persönlichkeit oder persönliche Unterschiede herausbilden.

Sehr häufig widersprechen sich diese Menschenbilder wechselseitig in ihren Grundannahmen, so dass sie für die Komplexität des Alltags unbrauchbar erscheinen. Prof. Dr. Julius Kuhl (2001) entwickelte eine Meta-Theorie der Persönlichkeit, die viele widersprüchliche Theorien integriert, die sich darüber hinaus mit modernen neuropsychologischen Erkenntnissen sowie Erkenntnissen der modernen Persönlichkeitspsychologie vereinbaren lässt und zu guter Letzt auch noch sehr gut auf die Praxis anwendbar ist. Denn wie schon Lewin (1935) bemerkte, ist nichts praktischer als eine gute Theorie.

Bei der PSI-Theorie, der Persönlichkeits-Systeme-Interaktions-Theorie, geht es um die Nutzung einer funktionsanalytischen Perspektive auf die Persönlichkeit. Funktionsanalyse bedeutet zu verstehen, dass eine bestimmte Befindlichkeit einer Person nicht nur auf Inhalten (z.B. Erlebnisinhalten einer Erkrankung) beruht, sondern ebenfalls auf der Art und Weise, wie bestimmte Systeme innerhalb einer Persönlichkeit miteinander agieren und zusammenwirken.

Persönlichkeits­architektur in der PSI-Theorie

Cervone et al. (2004, 2006) postulieren, dass Theorien, die auf einer Persönlichkeitsarchitektur beruhen, einen integrativen theoretischen Rahmen für die Selbstmanagement-Forschung liefern können. Räumliche Modelle sind gute Metaphern, um sich komplexe Zusammenhänge und Dynamiken vorzustellen. Die PSI-Theorie bedient sich dieser räumlichen Metapher der Persönlichkeitsarchitektur, eines hierarchisch gegliederten Modells, welches die Persönlichkeit mit ihren verschiedenen Systemen auf sieben Ebenen abbildet.

Abb.1: Persönlichkeitsarchitektur nach der PSI-Theorie. Legende: OES: Objekterkennungssystem; IVS: Intuitives Verhaltenssystem; IG: Intentionsgedächtnis; EG: Erfahrungsgedächtnis, Extensionsgedächtnis

In dieser Persönlichkeitsarchitektur kommt es weniger auf die einzelnen, voneinander unterscheidbaren Ebenen und Systeme an, sondern auf ihre je eigene Dynamik und ihr flexibles Zusammenspiel. Personen unterscheiden sich danach hinsichtlich der Funktionsweise der Systeme, sie können das Zusammenspiel bestimmter Systeme bevorzugen oder vernachlässigen. Der Vorteil dieses Modells besteht darin, dass auch Personen, die keine Persönlichkeitspsychologen sind, seine Grundzüge verstehen und anwenden können, ohne dazu in die Tiefen der wissenschaftlichen Psychologie vordringen zu müssen.

Wir betrachten ein topologisches Modell, welches von den einfachen (unten in der Hierarchie dargestellten) zu komplexen Systemen (oben in der Hierarchie abgebildet) führt und eine phylo- und ontogenetische Entwicklungslinie beschreibt, die auf der höchsten und zugleich komplexesten Stufe zu mehr Freiheit und Selbstbestimmung führt. Die Selbststeuerung, die sich auf der 7. Ebene des Modells befindet, ist eine Errungenschaft des Menschen, die eng von der Herausbildung des präfrontalen Cortex abhängt. Selbststeuerungskompetenzen sind wichtige protektive Faktoren, die in den Gesundheitswissenschaften der verschiedenen Disziplinen, z.B. Pflegewissenschaft, Medizin und Psychologie, eine zentrale Rolle spielen, da sie genau jene Kompetenzen sind, die Risikofaktoren minimieren können und nachweislich zu einer schnelleren Gesundung, zu mehr Lebensqualität und einem besseren Wohlbefinden führen (Ritz-Schulte, 2011; Ritz-Schulte & Huckebrink, 2011).

Die vier Makrosysteme der Persönlichkeit befinden sich sowohl auf der elementaren Ebene als auch auf der sechsten Ebene. Wir erkennen zwei elementare Systeme und zwei intelligente Systeme, die einerseits miteinander interagieren und andererseits antagonistisch verschaltet sind.

Motive sind intelligente Bedürfnisse.

Julius Kuhl

PSI-Theorie: das Zusammenspiel der elementaren Makrosysteme

Eine neue Persönlichkeitstheorie

Julius Kuhl, Universität Osnabrück

Die PSI-Theorie geht von unterschiedlichen Systemebenen aus. Auf der elementaren Ebene ganz „unten“ in der Persönlichkeitsarchitektur abgebildet, nämlich auf Ebene 1, befinden sich die elementaren Systeme. Diese Systeme sind im Menschen angelegt und werden durch frühe Lernerfahrungen, z.B. das emotionale Klima, in dem eine Person aufwächst, geprägt. Diese elementaren Systeme nennt Kuhl (2001) das Objekterkennungssystem (OES) und das Intuitive Verhaltenssystem (IVS).

Die Farbe Blau steht für den negativen Affekt, die Farbe Grün markiert die Handlungsbahnung.
Wozu sind diese elementaren Systeme gut? Sie helfen dem Menschen, sich in verschiedenen Umwelten oder Kontexten zu orientieren (Kuhl, 2010, Strehlau & Kuhl, 2011, Ritz-Schulte, 2011).

Das OES hilft Personen, sich in bedrohlichen Umwelten zu orientieren und vorsichtig zu bewegen. Es heißt Objekterkennungssystem, weil es ermöglicht, (bedrohliche) Objekte aufgrund der Unterscheidung nach Einzelheiten und Details von ihren Hintergründen abzulösen und rasch wiederzuerkennen. Das ist für das schnelle Reagieren auf Details, auf Unstimmigkeiten, auf Dinge, die anders sind als erwartet. Und je mehr eine Person auf Unstimmigkeiten achtet, umso mehr wichtige Details und Unstimmigkeiten nimmt sie wahr.

Das IVS hilft Personen, „paradiesische“ oder andere angenehme Zustände zu genießen und spontan auf äußere oder innere Anreize (Bedürfnisse) zu reagieren. Es ist eine wichtige Energiequelle, denn das, was Personen als belohnend erfahren, aktiviert sie auch und regt somit Tätigkeiten an. Folglich ist dieses IVS mit positivem Affekt verknüpft (dopaminerges Belohnungssystem), wirkt handlungsbahnend wie energetisierend und löst Annäherungsverhalten aus.

Für jeden Kontext ist also ein anderes elementares System funktional: Geht es darum, das Zusammensein mit anderen Personen zu genießen und trotz Beeinträchtigungen eine verbleibende Lebensqualität genießen zu können, dann ist es wichtig, das IVS bahnen zu können. Geht es darum, Verluste und bedrohliche Situationen zu bewältigen, dann ist es wichtig, auf alles zu achten, was anders ist als erwartet, um auf unangenehmen Überraschungen vorbereitet zu sein und sich ggf. davor schützen zu können.

Symboldbild für die PSI Theorie: Umriss einer Person im Wald

Viele Gehirne schaffen mehr als eins.

Dr. Gudula Ritz

Die Modulationsdynamik der elementaren Systeme

Affekte modulieren das Zusammenspiel der Systeme

Es gibt große persönliche Unterschiede in den situativen Gegebenheiten, die das IVS und/oder das OES bahnen. Man kann sich diese auch als persönliche Vorliebe (oder die individuelle Gewohnheit) vorstellen, ein bestimmtes System zu aktivieren. Nicht nur die Persönlichkeit, auch die Situation ist ein wichtiger Aktivator des einen oder des anderen Systems. In bedrohlichen Situationen ist es bekanntermaßen nützlich, auf Unstimmigkeiten zu achten, um auf mögliche Gefahren vorbereitet zu sein. Dann ist das OES gebahnt und das antagonistische System, welches die spontane Lebensfreude und Genussfähigkeit vermittelt, bleibt gehemmt.

Die Modulationsdynamik der elementaren Systeme tendiert nach Kuhl (2001, 2010) zur Verselbstständigung, wenn sie einmal gebahnt sind und keine Gegenregulation erfolgt. Man könnte diese Modulationsdynamik auch als Teufelskreislauf beschreiben.

Die Bahnung des OES kann zu vermehrter Schmerzempfindung, Angst und weiterer Verstärkung des OES bis hin zum Tunnelblick führen, der nichts anderes als die Ausweglosigkeit mehr gelten lässt und stetig weitere Beschwerden und Schmerzen sowie Unzufriedenheit produziert. Eine Person mit dauergebahntem OES findet überall das sprichwörtliche Haar in der Suppe, kein Mensch kann es ihr jemals recht machen. Persönliche Vorlieben, das OES zu bahnen, die bereits oben erwähnt wurden, verstärken diesen Prozess. Das bedeutet, dass jemand, der sehr sensibel ist und sein OES sehr schnell „einschaltet“, leichter in diesen Teufelskreis gerät als jemand, der robuster ausgestattet ist.

Bei einer zirkulären Bahnung des IVS hingegen kommt es zu positivem Stimmungsmanagement bis zum Risiko einer Selbstüberschätzung und der damit möglicherweise einhergehenden Unbesonnenheit.

Eine Person, die von Natur aus das IVS bevorzugt, hat sozusagen einen Schutzfaktor, einen Vorteil gegenüber sensiblen Personen, die ihrem OES näherstehen. Nutzt man die situative Einflusskraft der elementaren Systeme bewusst aus, dann kann man aber auch bei sensiblen Personen „Wunder“ bewirken, indem man gezielt das IVS anregt. So ist die positive Wirkung von sportlicher Betätigung und bewegungs- sowie ergotherapeutischen Angeboten bekannt, da sie sich positiv auf das Stimmungsmanagement auswirken. Jede Aktivität wirkt sich positiv auf die Stimmung aus.
Um die beschriebene fatale Modulationsdynamik der elementaren Systeme, insbesondere des OES zu durchbrechen, benötigt man nicht nur Anreize und Gegebenheiten, aktiv zu sein, sondern weitere Selbststeuerungskompetenzen, z.B. eine gute Selbstberuhigungskompetenz. Selbststeuerungskompetenzen helfen, anders ausgedrückt, der regressiven Eigendynamik auf die elementaren Systeme, wie sie durch die Modulationsdynamik vorgegeben wird, entgegenzuwirken, indem die Aktivität der intelligenten Systeme, z.B. des Erfahrungsgedächtnisses, angeregt wird. Denn, wie weiter unten noch ausgeführt wird, ist die Selbstwahrnehmung, das Selbstgespür, bei gebahntem OES reduziert. Hierzu ist es wichtig, auf die intelligenten Makrosysteme näher einzugehen.

Das Zusammenspiel der intelligenten Makrosysteme

Dynamische Prozesse sind entscheidend

Analog zum Antagonismus der elementaren Systeme gibt es zwei interagierende intelligente Systeme, die im Frontalcortex angesiedelt sind (Ebene 6 der Persönlichkeitsarchitektur).

Das Intentionsgedächtnis (IG) verarbeitet wie das OES Informationen hierarchisch und digital, das IG ist für zielorientiertes Handeln wichtig, für die Planung und Umsetzung von schwierigen und langfristigen Absichten, für Willensbahnung und Selbstkontrolle. Rot steht hier als Farbe für Handlungshemmung. Die vier Makrosysteme kann man zunächst einmal aus der Persönlichkeitsarchitektur herauslösen und gesondert betrachten:

Das Erfahrungsgedächtnis (EG) verarbeitet Informationen genau wie das elementare IVS ganzheitlich-holistisch und wird auch wegen seiner enormen Ausdehnung Extensionsgedächtnis genannt. Die Farbe Gelb steht für Souveränität und Gelassenheit. Da das EG alle biografisch erworbenen und abgespeicherten Erfahrungen enthält, somit auf das komplette biografische Erfahrungswissen zurückgreifen kann, ist es inhaltlich hochgradig individuell und einzigartig. Da Erfahrungswissen insgesamt viel zu umfangreich ist, kann man es nicht bis ins Detail benennen, es handelt sich um große, miteinander verbundene Erfahrungsnetzwerke, deren Inhalte man eher fühlen als sprachlich exakt ausdrücken kann.

Während das IG für zielorientiertes Handeln wichtig ist, wird im EG die gesamte Lebens- und Berufserfahrung abgespeichert. In diesen Erfahrungsnetzwerken sind unendliche biografische Erfahrungen verdichtet und größtenteils unbewusst abgespeichert. Dieses Erfahrungsgedächtnis ist für die Selbstberuhigungsfähigkeit von unschätzbarem Wert, auch für die Praxis professioneller Therapeuten und Berater. Das EG ist der Sitz der gesamten Berufs- und Lebenserfahrung, ermöglicht den emotionalen Ausdruck der eigenen Befindlichkeit und ist somit die Grundlage der Selbstberuhigung und der emotionalen Verarbeitung und Bewältigung (Coping). Das EG ist grundlegend für das Selbstgespür, es kann mit dem ganzheitlich vernetzten Selbstsystem (Kuhl 200, 2010) gleichgesetzt werden. Das Selbstsystem ist wichtig für die Integration verlustreicher und schmerzlicher Erfahrungen, es ist die tragende Säule der Selbstberuhigungskompetenz. Letzteres kann nicht genug betont werden, denn vor der Selbstberuhigung bedarf es des Selbstausdrucks. Wird dieser in einer akzeptierenden sozialen Umgebung möglich, kann sich die Person selbst beruhigen. Das erklärt die Wirkung sogenannter Trauerarbeit, bei der verlustreiche Erlebnisse immer und immer wieder erzählt werden, bevor dann zumeist (nicht immer- das hängt zusätzlich von anderen Faktoren ab) nach und nach eine Beruhigung einsetzt.

Unter dem Einfluss von Schmerzen und Angst ist entsprechend der Modulationsdynamik der persönlichen Systeme der Zugang zum EG (Selbstsystem) gehemmt und der Zugang zum OES gebahnt. Personen unterscheiden sich sehr stark darin, trotz schwieriger Bedingungen, in bedrohlichen Situationen oder unter Stress dieser Systemdynamik entgegenwirken zu können. Wenn ihnen dies gut gelingt, spricht man von einer stark ausgeprägten Selbstberuhigungskompetenz. Der affektive Zustand bei gebahntem Selbst ist der der souveränen Gelassenheit oder, funktionsanalytisch ausgedrückt, des herabregulierten negativen Affekts. Personen, die über eine geringere Selbstberuhigungskompetenz verfügen oder extremen Schmerzen, Belastungen oder Bedrohungen ausgesetzt sind, benötigen soziale Unterstützung, um trotz dieser widrigen Bedingungen den Zugang zum Selbstsystem und somit zu ihrer Selbstberuhigungskompetenz aufrecht zu erhalten.

Es gibt viele Faktoren, die den Zugang zum Selbstsystem unterstützen und bahnen können. Dazu gehören soziale Ressourcen wie Beziehungen von hoher Qualität, in denen die Qualitätsmerkmale persönliche Präsenz, Authentizität, Wertschätzung und Empathie umgesetzt werden. Neben der ressourcenorientierten Beziehungsgestaltung gibt es weitere Faktoren, die den Selbstzugang unterstützen können: beispielsweise künstlerischer oder musikalischer Selbstausdruck. Der kreative authentische Ausdruck des Selbst ist, wie bereits oben erwähnt, die erste wichtige Stufe der Selbstberuhigung. Das Selbstsystem ist stark mit Körpererfahrungen vernetzt. Auch Körperwahrnehmungsübungen können daher das Selbstgespür verbessern.

Interessant für Veränderungsprozesse sind die Ebene der Motive, die unbewussten Kraftquellen einer Person und die Selbstmanagement-Kompetenzen, die einer Person Willens- und Handlungsfreiheit erlauben (Ritz-Schulte & Huckebrink).

Video: Julius Kuhl erklärt die PSI-Theorie

Literatur

Hier finden Sie eine Auswahl aktueller wissenschaftlicher Publikationen und Basis-Informationen speziell zu den funktionsanalytischen Test- und Trainingsinstrumenten

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